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Wachalarmanzeigen für die Freiwillige Feuerwehr Wendlingen

Im November konnte die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Wendlingen ihre neuen Wachalarmanzeigen im Haus der Feuerwehr in Betrieb nehmen. Damit ist die Wendlinger Feuerwehr jetzt direkt an den Einsatzleitrechner der Feuerwehrleitstelle in Esslingen angeschlossen.

Über eine direkte VPN-Verbindung werden eingehende Alarme sofort an verschiedenen Monitoren im Haus der Feuerwehr, an der Schäferhauser Straße, angezeigt. Geht bei der Feuerwehrleitstelle in Esslingen über die Notrufnummer 112 oder direkt von einer Brandmeldeanlage in einem Wendlinger Betrieb oder einer anderen Einrichtung ein Notruf aus Wendlingen ein, so werden zunächst vom Disponenten in der Leitstelle wichtige Daten beim Anrufer abgefragt. Diese Daten werden vom Disponenten dann in den Leitrechner eingegeben. Abhängig vom Einsatzort, den Geschehnissen vor Ort und den Angaben des Anrufers alarmiert der Disponent dann die entsprechende Feuerwehr, stuft den Einsatz in eine von 4 Größenordnungen ein und legt die zunächst erforderlichen Einsatzfahrzeuge fest. Mit Auslösen des Alarms werden die Feuerwehrleute über einen Funkmelder zum Feuerwehrgerätehaus gerufen. Gleichzeitig werden über eine Datenverbindung die wichtigsten Informationen, auf die im Moment insgesamt  3 Displays, die im Feuerwehrgerätehaus in Wendlingen montiert sind, aufgeschaltet. Gleichzeitig wird die Meldung über einen Drucker ausgedruckt.

Bereits beim Eintreffen im Feuerwehrmagazin werden alle Feuerwehrleute so mit den wichtigsten Informationen des Einsatzes versorgt. Neben Einsatzadresse und Art des Einsatzes erhalten sie so auch eine Straßenübersicht um den Einsatzort direkt anfahren zu können.

Die Firma ETEC, Elektrofachbetrieb in Wendlingen, hat die gesamte Technische Einrichtung sowie die Netzwerktechnik für die Wachalarmanzeigen geliefert und installiert. Anlässlich der Hauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Wendlingen konnte der Technische Leiter der Firma ETEC, Christoph Adelsbach, das fertige System an die Feuerwehr übergeben. Christoph Adelsbach, selbst Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Wendlingen und als Zugführer bei vielen Einsätzen dabei, konnte der Feuerwehr dabei ein besonderes Geschenk machen. Die gesamten Installationskosten des Systems wurden von der Firma ETEC der Feuerwehr und damit der Stadt Wendlingen gespendet.

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Die im Feuerwehrgerätehaus verteilt installierten Monitore geben den einftreffenden Feuerwehrleuten wichtige Informationen. Neben der eigentlichen Einsatzadresse, der Art des Einsatzes und der Einstufung werden auch die vom Disponenten angeforderten Fahrzeuge und vor allem auch eine Übersichtskarte des Einsatzortes und der Umgebung angezeigt.

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Das Bild zeigt von links den Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Wendlingen sowie den für die Feuerwehr zuständigen Sachbearbeiter der Stadt, Fred Schuster und Bürgermeister Steffen Weigel bei der Übergabe, anläßlich der Hauptübung der Wehr im November 2013