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Die Firma Liebherr gilt als einer der größten und führenden Baumaschinenhersteller weltweit. Das Unternehmen ist aber auch als Hersteller von Kühlschränken bekannt, als Hersteller von Groß-Wälzlagern, Getrieben und elektrischen Anlagen in Windkraftanlagen als auch im Bergbau.

Im Liebherr Werk in Biberach werden unter anderem Turmdrehkrane und Kransonderlösungen angefertigt. Weit über 1.000 Mitarbeiter sind an diesem Standort beschäftigt, die aus dem gesamten oberschwäbischen Raum, aus Richtung Ulm, wie auch von der schwäbischen Alb und aus dem Bayerischen Raum täglich nach Biberach pendeln. Viele davon mit dem eigenen Auto.

Für diese Mitarbeiter hat die Firma Liebherr Anfang August, nach nicht ganz einjähriger Bauzeit, ein neues Parkhaus in Betrieb genommen. Das überwiegend aus Stahl- und Betonfertigteilen konzipierte Parkhaus mit fast 1.000 Stellplätzen, auf 18 Etagen, wurde von der Firma Max Bögl konzipiert und gebaut. Für die gesamte elektrische Ausstattung war die Firma Prinzing Elektrotechnik aus Salach zuständig.

Für die Mitarbeiter der Firma Liebherr bedeutet der Neubau des Parkhauses zunächst eine Entspannung der täglichen Parkplatzsituation. Dies zum einen durch die jetzt großzügig bemessene Anzahl an zur Verfügung stehenden Parkplätzen, zum anderen aber auch durch ein modernes, dynamisches Parkleitsystem.

Dieses Parkleitsystem wurde von ETEC konzipiert, geliefert und installiert. Über insgesamt 36 Ultraschall-Durchfahrtssensoren (USDS) werden alle Fahrzeuge innerhalb des Parkhauses erfasst und in ihrer Fahrtrichtung gezählt. Eine umfangreiche Management-Software wertet die Zählimpulse aus und steuert die insgesamt 18 numerischen LED-Anzeigen, sowie die Fahrtrichtungspfeile.

Die Sensorik besteht aus einem ca. 1700mm langen Edelstahlgehäuse, das mittig über der Fahrspur montiert ist und in das zwei Ultraschall-Sensoren eingebaut sind. Diese Sensoren erfassen das Fahrzeug, werten die Fahrrichtung aus und senden ein entsprechendes Telegramm über ein Bus-System an den zentralen Leitrechner. Auf den LED-Anzeigen wird die noch freie Stellplatzzahl angezeigt. Ist ein Bereich belegt, so erscheint an Stelle der in „grün“ angezeigten freien Stellplätze eine „rote“ Null. Der Fahrer kann sofort erkennen, in welchem Bereich noch Stellplätze zu finden sind. Folgt er der entsprechenden Beschilderung wird er innerhalb kürzester Zeit zu einem geeigneten Parkplatz geführt.

Vorteil: Der Parkplatzsuchverkehr wird auf ein Minimum beschränkt, die erforderliche Zeit für den Autofahrer minimiert sich und der Schadstoff-Ausstoß der Kraftfahrzeuge wird reduziert.

Damit das Parkhaus nur von berechtigten Mitarbeitern angefahren werden kann, wurde von ETEC auch noch eine Schrankenanlage installiert. Hier wird an der Zufahrt der Mitarbeiterausweis gelesen und die Einfahrt freigegeben. Innerhalb des Parkhauses steht ein weiterer, mit Schrankenanlagen abgesperrter Bereich, für besondere Nutzergruppen zur Verfügung.

Entschieden hat man sich für die Verwendung von Ultraschall-Durchfahrtssensoren vor allem deshalb, weil das Einschneiden von Induktionsschleifen, auf Grund der Statik der Betonfertigteile, nicht möglich war. Ein weiterer Vorteil liegt vor allem auch darin, dass der Einbau wesentlich schneller erfolgen kann und der beim Schneiden von Schleifen entstehende Dreck vermieden wird.

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Als Stahlkonstruktion mit Betonfertigteilen ist das Parkhaus der Firma Liebherr konzipiert. Auf insgesamt 16 versetzt angeordneten Etagen finden fast 1000 Fahrzeuge Platz.

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Auch von unten ein beieindruckender Anblick.
Von der obersten Etage des Parkhauses hat man einen wunderbaren Blick auf die Bodenseeregion und die Stadt Biberach.

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Hinter der Glasfront verbirgt sich das Treppenhaus, sowie zwei Fahrstühle.

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numerische Anzeigen signalisieren dem Fahrer die Anzahl der freie Plätze. Belegte Etagen werden zusätzlich in „Rot“ dargestellt.

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Die numerischen Anzeigen sind bereits aus großer Entfernung gut abzulesen. Der Richtungspfeil zeigt in welcher Fahrtrichtung sich weitere freie Parkplätze befinden.